… Maximilian Pütz

Im Blitzinterview „3-Fragen-an“ erzählen uns die nachhaltigen Player der Branche, Was, Wie, Wo und Warum Nachhaltigkeit ein Thema für jedermann ist. Heute mit Maximilian Pütz von uptea. Er veredelt hochwertige Tees mit einer extra Dosis natürlichem Koffein. Heute berichtet er über Nachhaltigkeit im Teebusiness und wie jeder einen Teil dazu beitragen kann, die Umwelt zu schützen.

Hi Max, Du hast kürzlich Dein Startup „uptea” gegründet und misst Nachhaltigkeit von Anfang an einen hohen Stellenwert bei.

  1. Was bedeutet denn für Dich „Nachhaltigkeit“?
    Nachhaltigkeit lässt sich für mich am besten als umweltverträglich, beständig, langlebig und zukunftsorientiert beschrieben. Das beinhaltet vor allem einen verantwortungsvollen und achtsamen Umgang mit natürlichen Rohstoffen. Beispielsweise dürfen erneuerbare Ressourcen nicht schneller abgebaut werden als sie sich regenerieren können. Wir haben nur diesen einen Planeten, auf dem wir leben und sollten zusehen, diesen so gut wie möglich zu schützen. Mit unserem ökonomischen und ökologischen Handeln bestimmen wir die Lebensbedingungen aller nachfolgenden Generationen und ich denke, es ist fair, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, diese bestmöglich zu gestalten.
  1. Wie gestaltest Du Deinen privaten Alltag nachhaltiger?
    Generell versuche ich meine CO2 Bilanz so gering wie möglich zu halten. Wo immer möglich fahre ich Fahrrad oder nutze die öffentlichen Verkehrsmittel anstatt des Autos. Für längere Strecken nutze ich auch lieber die Bahn als das Flugzeug. Beim Einkaufen wähle ich bevorzugt regionale und saisonale Lebensmittel und versuche weitestgehend Plastikmüll zu vermeiden. Ich kaufe primär unverpackte Produkte oder solche in nachhaltiger Verpackung. Es empfiehlt sich auch mal auf die Inhaltsstoffe zu achten – Mikroplastik in Seife muss beispielsweise nicht sein. Mit ein wenig Achtsamkeit kann man der Umwelt an vielen Stellen etwas Gutes tun.
  1. Wie hast Du es geschafft, nachhaltig im Teebusiness Fuß zu fassen?
    Mir war Nachhaltigkeit von Anfang an in allen Bereichen des Startups wichtig. Ich möchte nicht „ausbeuterisch“ Gewinne erzielen und damit dann Umweltprojekte unterstützen, sondern die Gewinne meiner Firma bereits ökologisch erzielen. Dazu habe ich mir Partner gesucht, welche die gleichen Werte vertreten. Wir beziehen unsere Tees nur aus kontrolliertem Anbau, bei dem die Bedingungen bekannt und geprüft sind. Auch bei der Verarbeitung und Verpackung versuchen wir so umweltfreundlich wie möglich zu agieren. Wir verzichten auf unnötige Verpackung und schweißen nicht jeden Beutel einzeln ein, sondern haben eine Frischefolie für die ganze Packung. Diese ist ebenso wie unsere Pyramidenbeutel aus Maisstärke komplett plastikfrei und biologisch abbaubar. Auch bei der Logistik agieren wir klimafreundlich und versenden unsere Tees mit DHL GoGreen. All diese Dinge, die wir tun, um unser Unternehmen Nachhaltig zu gestalten, würden wir auch gerne offiziell zertifizieren lassen. Die Kosten dafür versuchen wir aktuell über unsere Crowdfunding-Kampagne zu decken (www.startnext.com/uptea) und freuen uns sehr über die zahlreiche Unterstützung.

ZUR PERSON:

Bevor Max uptea gegründet hat, hat er als medizinische Informatik studiert und für eine Uniklinik und einen internationalen Softwarekonzern gearbeitet. Während seines berufsbegleitenden MBA Studiums wurde dann die Leidenschaft zur Selbstständigkeit geweckt. Mit seiner Idee, koffeinierte Tees als gesunde Alternative zu Kaffee und Energydrinks, wurde er im Startup Accelerator der LMU aufgenommen. Nun wurde die Idee in die Tat umgesetzt und eine Startnext-Kampage für die weiteren Schritte ins Leben gerufen.

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