Es ist bereits ausreichend bekannt, dass ein Umdenken in Sachen Nachhaltigkeit notwendig ist. Das umschließt viele Bereiche. Neben der Abfallwirtschaft gehört dazu auch der Energiesektor.

Wettbewerbsfähigkeit:

Mittlerweile sind erneuerbare Energiequellen wie Solar oder Wind wettbewerbsfähig geworden. Die Kosten sind über die letzten Jahrzehnte bis zu 80% gesunken. Daher können erneuerbare Energien durchaus den ausgedienten Quellen wie Kohle und Gas das Wasser reichen.

Ein kritischer Punkt bei Solar- als auch bei Windenergie ist, dass beide Quellen nicht kontinuierlich die Gewinnung von Strom zulassen. Allerdings lässt sich eine umfassende Nutzung beider Technologien strategisch einsetzen. Der Wind ist nachts und im Winter stärker, ganz im Gegensatz zur Sonne, die logischerweise tagsüber und im Sommer besser zur Energiegewinnung nutzbar ist. Setzt man also beide Methoden gleichzeitig ein, kann man die Periodizität für sich nutzen.

Backup-Plan:

Dennoch ist das für einen hundertprozentigen Umstieg auf erneuerbare Energien zu unsicher, um sich darauf verlassen zu können. Ein kontinuierlicher Energiefluss ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Nur eine Minute ohne Strom hat verheerende Folgen. Auch wenn in den letzten Jahren die Kosten gesunken sind und die Qualität von Energiespeicherung besser geworden ist, wird man immer “alte Energien” als Backup brauchen. Verschiedene Methoden können aushelfen auch diesen Bereich nachhaltiger und CO2-ärmer zu gestalten (Dazu demnächst mehr).

Aktives Energiemanagement:

Notwendig wird allerdings auch ein aktives Energiemanagement sein. Der Energieverbrauch muss passend gestreut werden, um das volle Potential erneuerbarer Energiequellen auszuschöpfen. Durch Künstliche Intelligenz können die unterschiedlichen Stromberbraucher so gesteuert werden, dass einzelne Prozesse auf Zeiten hoher Gewinnung gelegt werden. Hierdurch kann ein Überschuss auf der einen Seite und eine Unterversorgung auf der anderen Seite umgangen werden, was sowohl Kosten reduziert als auch einen Rückgriff auf “alte Energien” verhindert.

Fazit:

Der Weg zu einer tiefgreifenden Dekarbonisierung des Energiesektors wird kompliziert sein. Die Vorteile für die Umwelt, die Unternehmen und die Kunden sind nicht von der Hand zu weisen. Daher sollte eine aktive Wandlung hin zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden.

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