Ein Begriff, der in vielerlei Munde ist. Aber was steckt eigentlich hinter “Investment Stewardship”? Und kann man damit die Welt verändern?

Um was gehts?

Grundsätzlich bezieht sich Investment Stewardship auf die Zusammenarbeit von Investoren mit börsennotierten Unternehmen, um Corporate Governance- und ESG-Werte zu fördern.

Im Kern geht es also darum, dass Investoren ihre Macht über die Unternehmen für wirklichen Impact einsetzen, um Transparenz und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Stimme des einzelnen Investors ist umso größer, je mehr Anteile er hinter sich vereint. So kommt es, dass – wie in “Investoren vs. Klimawandel” bereits geschildert – Gruppierungen von Investoren wie ClimateAction 100+ oder Asset Manager wie BlackRock, UBS Asset Management und viele mehr größeren Einfluss ausüben können.

Aber als Aktionär kann man nicht nur im Rahmen der Hauptversammlung Einfluss ausüben, sondern auch durch Aufsichtsrats-Mandate oder direkten Kontakt zum Senior Management.

Was ist das Ziel?

Ziel ist es grundsätzlich, Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens zu nehmen. Bei vielen Vermögensverwaltern ist die Nachhaltigkeit bereits zum Kernthema der Stewardship-Programme geworden.

Vor allem findet man viele Bestrebungen nach mehr Transparenz seitens der Unternehmen bezüglich ihrer Klimapolitik und den CO2-Emissionen. Durch ständiges Aufmerksam machen findet das Thema Nachhaltigkeit auf der Tagesordnung des Managements Platz. Geschäftsmodelle werden überdacht, angepasst und nachhaltiger gestaltet. Es geht um wissenschaftlichen Fortschritt. Und dabei können Asset Manager auch durch ihre Expertise weiterhelfen.

Mit speziell dafür eingerichteten Teams unterstützen Vermögensverwalter ihre Portfolio-Unternehmen bei der Wandlung zu einem umweltfreundlicheren Unternehmen.

Wie gehts weiter?

Aber: Es reicht noch nicht. Die Unternehmen und vor allem das Management müssen erkennen, dass es in Zukunft unerlässlich ist Nachhaltigkeit nicht nur zu sagen, sondern auch zu leben. Kunden, Geschäftspartner und Investoren achten immer mehr darauf, wie sorgsam das Unternehmen mit der Umwelt und der Gesellschaft umgeht. Viele Geschäftsmodelle sind nur noch Ausläufer, deswegen heißt es: Am Ball bleiben!

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